Verantwortungsvolles Spielen bei SpinBetter: Werkzeuge und Anlaufstellen
Glücksspiel ist Unterhaltung und kein Weg, Geld zu verdienen. Wir erklären hier, woran Sie ein Problem erkennen, welche Schutzwerkzeuge wir anbieten und wo Sie in der Schweiz kostenlose und anonyme Hilfe finden.
Warnsignale ernst nehmen
Ein Problem beginnt selten mit einem grossen Verlust, sondern mit kleinen Verschiebungen im Alltag. Wer mehr Zeit oder Geld einsetzt als geplant, Verluste zurückholen will oder Spiele vor anderen verheimlicht, sollte innehalten. Auch Reizbarkeit bei Pausen und das Gefühl, spielen zu müssen, sind ernstzunehmende Zeichen.
- Sie spielen länger oder mit höheren Einsätzen als geplant
- Sie wollen Verluste sofort zurückgewinnen
- Sie verheimlichen Einsätze vor Familie oder Freunden
- Sie leihen Geld, um weiterzuspielen
Trifft eines dieser Zeichen zu, legen Sie eine Pause ein und sprechen Sie mit jemandem, dem Sie vertrauen. Die unten genannten Stellen helfen kostenlos und anonym. Spielen dürfen Sie in jedem Fall erst ab 18 Jahren.
Unsere Schutzwerkzeuge
Einzahlungslimits und eine Selbstsperre richten wir auf Anfrage über [email protected] ein. Schreiben Sie uns Ihre Konto-Kennung und die gewünschte Massnahme, dann setzen wir sie um. Eine Selbstsperre gilt für Ihr Konto bei uns und betrifft nur unser Angebot.
Die Selbstsperre der Schweizer Landspielbanken, die über die Eidgenössische Spielbankenkommission läuft, erfasst unser Konto nicht, weil wir keine Schweizer Konzession besitzen. Unsere Sperre ist deshalb kontobezogen und ersetzt keine Beratung. Wer sich schützen will, sperrt zusätzlich jeden anderen Zugang, den er nutzt.
Praktisch hilft es, vor jeder Sitzung ein Zeitlimit und ein Einzahlungslimit festzulegen und beides einzuhalten. Spielen Sie nur mit Geld, das Sie nicht für Miete, Versicherungen oder Rechnungen brauchen. Und prüfen Sie regelmässig Ihren Kontoverlauf, der Einzahlungen und Auszahlungen übersichtlich zeigt.
Wenn Angehörige betroffen sind
Spielprobleme betreffen selten nur eine Person, und oft merken Angehörige zuerst, dass sich etwas verändert hat. Sprechen Sie das Thema ruhig und ohne Vorwürfe an, und bieten Sie an, gemeinsam eine Beratungsstelle zu kontaktieren. Die Helpline von SOS-Spielsucht steht auch Angehörigen offen, kostenlos und anonym.
Sie selbst können keine Selbstsperre für eine andere Person beantragen, denn sie muss vom Kontoinhaber ausgehen. Wohl aber können Sie den Betroffenen unterstützen, sie oder ihn zu einem Gespräch begleiten und Haushaltsgeld vor Missbrauch schützen. Auch ein Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt ist ein sinnvoller erster Schritt.
Hilfe in der Schweiz
SOS-Spielsucht, das Programm «Spielen ohne Sucht» von 18 Kantonen und Liechtenstein, berät kostenlos und anonym. Die Helpline erreichen Sie rund um die Uhr unter 0800 040 080, allgemeine Anfragen gehen an [email protected]. Anonyme Beratung im Netz bietet SafeZone.ch.
| Stelle | Erreichbarkeit | Wofür |
|---|---|---|
| SOS-Spielsucht | 0800 040 080, rund um die Uhr | Beratung bei Spielproblemen |
| SafeZone.ch | online, anonym | Beratung im Netz |
| Die Dargebotene Hand | 143 | Krisen und Gespräche |
| Pro Juventute | 147 | Jugendliche und Eltern |
| Notruf | 144 | medizinischer Notfall |
International helfen Gambling Therapy, BeGambleAware und die Gruppen der Gamblers Anonymous. Wir stellen diese Angebote nicht her und sind keine Partner, wir nennen sie, weil sie unabhängig und kostenlos arbeiten. Rufen Sie früh an, nicht erst, wenn es dringend wird.